Was ist Tierkommunikation (animal communication)?
Wie denken und fühlen Tiere?
Präventive Tierkommunikation
Tierkommunikation und Verhaltensprobleme bei Tieren
Sterbebegleitung von Tieren und Trauerarbeit nach dem Tod eines Haustieres
Wie kann Tierkommunikation im Umgang und bei der Arbeit mit Tieren helfen?
Wie funktioniert Tierkommunikation?
Tierkommunikationsberatung / Intuitive Tierberatung
Was ist Intuition?
Intuition überwindet Artgrenzen
Intuition und Verstand als sich ergänzende und nicht gegensätzliche Aspekte
Wissenschaft und Intuition
Wo sitzt die Intuition im menschlichen Körper?
Was ist Tierkommunikation (animal communication)?
Tierkommunikation (animal communication) nach Penelope Smith (Autorin: Gespräche mit Tieren) ist eine erlernbare, gewaltfreie und tierfreundliche Methode. Tierkommunikation wird auch als Interspezies Kommunikation (interspecies communication) bezeichnet, da es sich um die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Arten handelt. Konkret beschreibt Tierkommunikation die Verständigung zwischen Mensch und Tier, aber auch den Dialog unter Tieren sowie zwischen verschiedenen Tierarten. Animal Communication ist eine neuer Weg im Umgang mit Tieren. Mit Tieren zu kommunizieren heißt Artgrenzen zu überwinden. Ein Bedürfnis, was sehr viele Menschen haben.
Ein Tierkommunikator ist kein Tierhellseher oder Tiermedium, wie es manchmal fälschlicherweise in Medienberichten heißt.
Wer mit "Tieren redet" ist eher ein Tierübersetzer, Tierdolmetscher, Tierdiplomat oder Tierflüsterer. Ein Mensch, der aufgrund von Training sowie Sensibilität und Empathie (Einfühlungsvermögen) Tieren gegenüber, Erkenntnisse und Informationen über Tiergefährten gewinnen kann.

Penelope Smith und Birga Dexel
Die Anwendung der Tierkommunikation ermöglicht dem einfühlsamen Tierhalter, die Perspektive des Tieres einzunehmen, sprich sich in sein tierisches Gegenüber hineinzuversetzen. Im übertragenen Sinne schlüpft der Tierhalter sozusagen in die „Haut“ (bzw. Fell oder Federn) seines Haustieres.
Durch Tierkommunikation können Tierfreunde gezielte Informationen darüber erhalten, wie es ihrem Tier geht, was es fühlt und denkt, was es sich wünscht oder braucht. Ein guter Humantherapeut oder Humanmediziner bedient sich oftmals der gleichen Methode des intuitiven Einfühlens. (siehe auch Brigitte Ausfeld-Hafter 1999: Intuition in der Medizin).
Tierkommunikation ist eine natürliche Fähigkeit
Tierkommunikation nutzt normale normalen Sinne, die bei vielen Menschen nur nicht richtig entwickelt, da nicht trainiert, wurden. Tierkommunikation heißt sich seiner natürlichen Anlage zum empathischen und intuitiven Einfühlen zu bedienen. Intuitive Fähigkeiten sind nicht übersinnlicher Natur, sondern Teil unseres biologischen Erbes, das wir mit vielen anderen Arten teilen.
Mit Tieren reden
Tierkommunikatoren haben oft die Funktion zwischen Mensch und Tier zu vermitteln. Ähnlich wie Tiertherapeuten oder Tierpsychologen erläutern Tierkommunikatoren dem Tierhalter, was in seinem Tier vorgeht und was es braucht, damit es seinen artgerechten und persönlichen Bedürfnissen entsprechend mit seinem Menschen glücklich und harmonisch leben kann. Dem Tier wird kommuniziert, was sein Mensch sich von ihm wünscht.
Es ist auch möglich, Tiere mithilfe einer tierkommunikatorischen Konsulation auf bevorstehende Ereignisse wie Urlaub, Tierpension, Umzug, Tierarztbesuch, Geburt eines Babys oder einen neuen Tierkameraden vorzubereiten. Fühlt das Tier sich verstanden, können sich neue Möglichkeiten für die Lösung von Problemen zwischen Mensch und Tier auftun.
Tierkommunikation und Verhaltensprobleme bei Tieren
Tierkommunikation ist eine sinnvolle und effektive Methode auch bei der Diagnostik von Verhaltensstörungen und der Formulierung von Lösungsansätzen. Oftmals bereitet ein Gespräch mit seinem Tier im Falle von tierischen Verhaltssauffälligkeiten den Rahmen vor, damit andere tiertherapeutische Ansätze greifen können.
Sterbebegleitung von Tieren und Trauerarbeit nach dem Tod eines Haustieres
Auch in der Sterbebegleitung von Tieren kann die Tierkommunikation eine Unterstützung für Mensch und Tier sein, um den schmerzvollen Prozess des Abschiednehmens voneinander besser zu bewältigen. Die Praxis für Tierberatung bietet Tierhaltern Unterstützung in der Trauerarbeit, nach dem Ableben des Tieres.
Ein Gespräch mit einem Tierkommunikator komplementiert, aber ersetzt keinesfalls ein Besuch bei einem Tierarzt. Im Falle von gesundheitlichen Fragen, die sie klären möchten, ziehen sie immer zuerst kompetente Fachkräfte wie Veterinäre und ausgebildete Tierheilkundige zu Rate.
Wie kann Tierkommunikation im Umgang und bei der Arbeit mit Tieren helfen?
Von der Arbeit mit Menschen wissen wir, dass gerade das Einfühlen, die sogenannte Empathie ein wichtiger Faktor ist, zu tiefergehenden oder spontanen Einsichten und Erkenntnissen zu erlangen. Empathie ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation, der Verständigung mit anderen Menschen und mit Tieren. Die Fähigkeit uns in andere Lebewesen einfühlen zu können, ist Teil unserer Lebensfähigkeit bzw. Überlebensfähigkeit. Homo sapiens und seine Vorgänger haben von Beginn an mit anderen Arten zusammen leben müssen. Evolutionär betrachtet macht es demnach durchaus Sinn, dass es die Überlebenschancen erhöht, wenn man andere Arten versteht, sie einschätzen kann, ob sie z.B. gefährlich sind oder nicht und was sie im Schilde führen.
Im Gespräch mit seinem Tier kann der Tierfreund Informationen vom Tier darüber erhalten, wie es ihm geht, was es fühlt und denkt, was es sich wünscht oder braucht. Er lernt sein Tier und seine artspezifischen und persönlichen Bedürfnisse besser verstehen, das Verhältnis zwischen Haustier und Mensch kann sich im Falle von Problemen entspannen und eine neue Qualität erhalten.
Wie funktioniert Tierkommunikation?
Tierkommunikation und Empathie
Für Tiertrainer oder Dompteure wäre es fatal, sich der Gefühlslage ihrer Schützlinge nicht in jedem Augenblick bewusst zu sein. Dies könnte bei Tieren, die dem Menschen ernsthaft verletzten könnten wie Raubkatzen, Elefanten oder Bären, um nur einige Beispiele zu nennen, fatale Folgen haben. Das intuitive Wahrnehmen und Einschätzen spielt dort eine ganz große Rolle.
Wird das sogenannte „Bauchhirn“ beim Umgang mit Tieren „bewusst“ eingesetzt, kann dies zu einer tieferen Form der Verständigung und Harmonie mit dem Tier führen. Fühlt das Tier sich in seinen Bedürfnissen verstanden und ernst genommen, ergeben sich neue Spielräume für das Miteinander von Menschen und ihren Haustieren als auch bei der Lösung von Schwierigkeiten in der Mensch-Tier-Beziehung.
Tierkommunikationsberatung / Intuitive Tierberatung
Tierkommunikation ist keine übersinnliche Fähigkeit wie andere parapsychologische Phänomene wozu u.a. Hellsehen oder Telekinese gehören, sondern ist eher mit der Tierpsychologie verwandt.
Tierkommunikation oder intuitive Tierberatung bedeutet sich mithilfe intuitiver Kommunikation und Wahrnehmung mit einem Tier zu verständigen. Wenn wir Entscheidungen treffen, weil sie sich richtig anfühlen, auch wenn wir dies logisch nicht erklären können, dann handeln wir intuitiv oder, wie es im Volksmund formuliert würde, „aus dem Bauch“ heraus. Im englischen Sprachraum spricht man analog vom "gut feeling".
Was ist Intuition?
Intuitive Intelligenz heißt zu Wissen und Eingebungen zu gelangen, ohne genau erklären zu können, woher diese stammen. Für den französischen Philosoph Rousseau war Intuition „ die souveräne Intelligenz, die mit einem Blinzeln die Wahrheit aller Dinge erkannte, im Gegensatz zum leeren und enttäuschenden Bücherwissen“. Der bekannte amerikanische Bestsellerautor Malcom Gladwell umschreibt intuitive Entscheidungen als solche, die man in dem "Blink" eines Moments trifft und die nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Vergleich zu den Entscheidungen, die man nach reiflicher Überlegung getroffen hat, in keinster Weise schlechter ausfallen.
Viele Menschen haben schon die Erfahrung gemacht, dass man an jemanden denkt und just in diesem Augenblick klingelt das Telefon oder wir erhalten einen Brief oder eine e- mail von diesem Menschen. Und selbst über das Telefon oder lange Distanzen spüren wir, wenn es unseren Lieben nicht gut geht, ohne das Worte darüber gewechselt worden wären.
Intuition überwindet Artgrenzen
Intuition überwindet die Artgrenzen zwischen Mensch und Tier
und ist eine direkte und unmittelbare Möglichkeit in Kontakt miteinander zu treten.
Der siebte Sinn der Tiere und des Menschen
Wenn wir nach Hause kommen und wissen, noch bevor wir die Tür geöffnet haben, dass es unserem Tiergefährten nicht gut geht, dann sind das Informationen, die wir intuitiv empfangen haben. Die Katze, die sonst jeden Morgen pünktlich zum Fressen kommt, nur an dem Morgen nicht, an dem sie zum Tierarzt soll, oder der Hund, der kurz vor der Heimkehr seines Menschen auf ihn wartet, ohne zu wissen, wann genau dieser zurückkommt, handeln ebenfalls aufgrund von intuitiven Wahrnehmungen.
Der Biologe Prof. Dr. Rupert Sheldrake hat die oben beschriebenen Phänomene wissenschaftlich durch verschiedene Experimente unter Mitwirkung von Tierhaltern untersucht und die Ergebnisse in seinem Buch „Dogs that know when their owners are coming home“ (zu deutsch: Der siebte Sinn der Tiere) dargelegt. Dort berichtet er auch von einer Umfrage unter 65 englischen Tierärzten, nach der bei 64 Tierartzpraxen regelmäßig Termine kurzfristig von Katzenhaltern abgesagt wurden, da die Katze nicht mehr aufzufinden war. Ein Tierarzt vergab keine festen Termine für Katzenhalter mehr.
Sheldrakes telepathische Experimente mit Hunden wurden auch vom britischen Fernsehender BBC dokumentiert. Dabei wurde ein Hund von einer Kamera gefilmt, währendder Hundehalter aus dem Haus war. Der Hundebesitzer schlenderte unter Beobachtung durch die Stadt, bis er zu einem zufällig ausgewähten Zeitpunkt die Aufforderung erhielt, sich nach Hause zu seinem Hund zu begeben. Die Kameras dokumentierten, dass in vielen Fällen exakt zu diesem Zeitpunkt, als der Besitzer wusste, er geht wieder nach Hause, der Hund aufstand und zur Tür ging, um auf sein Herrchen zu warten. Wiederholungen des Experimentes ergaben identische Ergebnisse.
Telepathische Fähigkeiten bei Tieren sind ein neues, spannendes und sehr weites Untersuchungsgebiet.
Sheldrake führte eine Reihe von telepathischen Experimente unter kontrollierten Bedingungen mit Aimée Morgana und ihrem sprachbegabten afrikanischen Graupapagei N'kisi durch. Ausgehend von der Hypothese, dass N'kisiauf Aimées Gedanken, Gefühle und Intentionen telepathisch regierte, wollten sie untersuchen, ob sie dies unter wissenschaftlichen Bedingungen beweisen konnten.
Bei den Tests wurden Papagei und Halterin in unterschiedlichen Räumen auf verschiedenen Stockwerken untergebracht, so dass der Papagei keine sensorischen Informationen von Aimée oder anderen Personen erhalten konnte, wie dies für die Erklärung des „Klugen Hans“ Phänomens herangezogen wird. Die Untersuchungen wurden durchgehend synchron durch Videokameras aufgezeichnet.Insgesamt wurden 149 gleiche Versuche durchgeführt. Die auf den Videoaufnahmen dokumentierten Reaktionen von N'kisi wurden von drei unabhängigen Personen transkribiert.
Aufbau der Experimente: Die Halterin Aimée öffnete einen versiegelten Briefumschlag, der ein Foto und schaute sich dieses zwei Minuten an. Die von einer dritten Person durch das Zufallsprinzip ausgewählten Fotografien korrespondierten mit dem vom Papagei N'kisi verwendeten Vokabular in 23 Fällen.
Die nach den Methoden der Randomized Permutation Analysis (RPA) und der Bootstrap Resampling Analysis (BRA) zu erwartende Zufallsdurchschnittsgröße von 12 Treffern wurde von N'kisi bei weitem übertroffen.
Intuition und Verstand als sich ergänzende und nicht gegensätzliche Aspekte
„Die Intuition ist nichts Mystisches. Intuition ist Logik“ wie Dr. James D. Watson, Nobelpreisträger und Mitentdecker der DNS konstatierte.
Intuitives Herangehen heißt nicht, den Verstand auszuschalten. Die Intuition ist die ältere Schwester des Verstandes, wie es ein Philosoph mal treffend formulierte. Das bedeutet, dass beide Hand in Hand arbeiten sollten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Durch Intuition gewonnene Erkenntnisse müssen mit der Realität abgeglichen werden, um zur besten Entscheidung gelangen zu können. Konkret heißt das, dass wir uns natürlich mit den artspezifischen Bedürfnissen und Gewohnheiten der Tiere vertraut machen müssen, mit denen wir zu tun haben. Wir können unsere Intuition z. B. einsetzen, um herausfinden, ob es unseren Haustieren gut geht oder ob sie z.B. irgendwo Schmerzen haben. Sie könnte uns helfen zu erspüren, wo das Problem liegen könnte. Eine weiteres Beispiel unter vielen wäre die Katze, die plötzlich auf dem Teppich uriniert oder das Pferd, das plötzlich beim Reiten buckelt oder der Papagei, der sich das eigene Gefieder ausreißt. Die Intuition kann uns auf die richtige Spur bringen, wo die Ursachen und Lösungen zu finden sind. Auch kann uns die Intuition manchmal helfen, vermisste Tiere wieder aufzuspüren oder einfach mehr über das Tier zu erfahren.
Der berühmte Mathematiker Poincaré sagte, dass wir durch Intuition entdecken und durch Logik beweisen. Intuitives Herangehen komplementiert aber ersetzt z.B. im Falle von Erkrankungen nicht den Besuch beim Tierarzt, der unseren Befund mithilfe eigener Diagnosemöglichkeiten verifizieren oder falsifizieren kann.
Dies bedeutet auch im Umgang mit Tieren, dass es nicht ratsam ist, sich in gefährliche Situationen zu begeben, nur weil wir meinen, unsere Intuition würde uns mitteilen, dass wir dort heil wieder raus kämen. Das beste Beispiel für eine solche Fehleinschätzung ist der Kanadier Timonthy Treadwell, der einige Sommer in der nordamerikansichen Wildnis in der unmittelbaren Nachbarschaft von Grizzlybären (Ursus arctos horribilis) verbrachte und diese durch seine Präsenz zu schützen versuchte. Obwohl sein Anliegen und seine Liebe zu den Bären echt waren, hat der engagierte Tierschützer die Tatsache, dass es sich um wildlebende Raubtiere handelt trotz besseren Wissens negieren wollen und verstarb im Oktober 2003 zusammen mit seiner Freundin nach einem Angriff durch ein junges Grizzlybärmännchen. (Dokumentarfilm von Werner Herzog 2003: Grizzly Man).
Dr. James Watson steht nicht alleine mit seiner Einschätzung bezüglich der Bedeutung von Intuition dar. Auch Einstein war der Ansicht, dass seine Ideen ihm zuerst als intuitive Eingebung, die er dann aber durch analytisches Denken verifizieren müsse, kämen. Das Resultat intuitiver Erkenntnis wird auch als Inspiration, Enthüllung, übersinnliche oder gar mystische Erfahrung bezeichnet. Plato nannte es gar göttlichen Wahnsinn.
Die besten Beispiele glücklicher Eingebungen sind etwa die Entdeckung der Gravitation durch Isaac Newton bei der müßigen Beobachtung eines fallenden Apfels, oder Archimedes „Heureka-Erlebnis“. Dieser soll laut Heureka rufend durch Syrakus gelaufen sein, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte.
Bei großen Entdeckern der Naturwissenschaften ging die intuitive Inspiration oftmals dem wissenschaftlichen Beweis voraus. Sowohl Galileo Galilei als auch Isaac Newton zeichneten erst ihre Einsichten geometrisch auf - und machten sich erst hinterher an die Experimente, um das Resultat einsichtig und den Laien verständlich zu machen.
Dass Menschen über Intuition verfügen und das diese eine Rolle im Leben des Menschen spielt, ist mittlerweile unumstritten. Seitens der Wissenschaft wird derzeit versucht, den physiologischen Sitz des intuitiven Wissens zu lokalisieren. Dabei stießen die Gehirnforscher auf die Stirnlappen und die Neurologen auf das Bauchhirn (enterische Nervensystem) im menschlichen Körper, die mit der Intuition verbunden sind (siehe Damasio 1999 und Luczak 2000). Die Entdeckung des Bauchhirns bestätigt, was der Volksmund schon lange weiß: Jeder kennt den Tatbestand, „aus dem Bauch heraus“ etwas zu entscheiden.
Aktuelle neurologische Forschungsergebnisse wie z.B. die des Neurologen Antonio Damasio belegen in eindrucksvoller Weise das Ausmaß und die Bedeutung der Emotionen und Affekte für ein gesundes und effektives Denken und Handeln. In seinem Buch Descartes' Irrtum schildert er Fallgeschichten von Patienten, bei denen durch Krankheit oder Unfall Teile der Gehirnbereiche (Stirnlappen) ausfielen, die für Emotionalität und Intuition zuständig sind. Emotionale Prozesse stehen im Gehirn in einem engen neurologischen Wechselspiel mit Denk-, Plan- und Entscheidungsprozessen. Die Folge war, dass Damasios Patienten trotz überdurchschnittlich hoher Intelligenz nicht mehr in der Lage waren, ihr Leben emotionslos eigenbestimmt weiterzuleben.
Tierkommunikation kann problemlos in den Arbeitsablauf von Tierärzten, Tierheilpraktikern, Tierarzthelfern, Tierpflegern, Hundetrainern, Pferdetherapeuten und Reitlehrern, Tierphysiotherapeuten und Tierosteopathen, Hundefriseuren und Katzenverhaltenstherapeuten sowie in vielen andere Tierberufen effektiv integriert werden.
Tiertrainer können durch den Einsatz der Tierkommunikation das Erlernen der Trainingsinhalte effektiver und stressfreier für Mensch und Tier gestalten.
Tierärzte, Tierheilpraktiker und Tierphysiotherapeuten können bei den Untersuchungen und Behandlungen mit dem Tier im direkten Kontakt bleiben, und dadurch besser einschätzen, welches Art der Herangehensweise für dieses Tier die geeignete wäre. Die Behandlung wird für alle Beteiligten (Tier, Tierarzt, Tierarzthelferinnen und Tierhalter) angenehmer und auch sicherer. Den Kontakt zu halten und zu erspüren, was in einem Tier vorgeht, kann die Behandelnden vor Angriffen durch ein verängstigtes Tier, das sich in die Enge gedrängt fühlt, schützen. In unzähligen Gesprächen mit Tierärzten habe ich erfahren, wie oft diese durch auf dem Untersuchungstisch unvermittelt ausrastenden Katzen sich in Gefahr begeben und wie oft folglich Zwangsmaßnahmen zur Untersuchung und Behandlung von Katzen angewandt werden müssen, damit keiner zu Schaden kommt. Die Vorbereitung des Katzenhalters mit Tierkommunikation und geeigneten Katzentrainingsmethoden wie dem Clickertraining ist ebenfalls von ganz entscheidener Bedeutung. Wie in der Humanmedizin kann der gezielte Einsatz der Intuition Tiermediziner bei der Diagnose unterstützen (siehe hierzu Untersuchungen und Publikationen durch Prof. Dr. Gerd Grigerenzer, Intuitionsforscher am Max Plank Institut für Bildungsforschung).