Verhaltenstherapie für Katzen: Ablauf der Katzenberatung

Für die Beratung ist ein eingehendes Erstgespräch nötig. Dieses findet entweder bei Ihnen Zuhause (Berlin, Potsdam und näheres Umland) oder telefonisch statt. Der Befund dient zur Abklärung, welche Verhaltensauffälligkeit bei der Katze vorliegt sowie der Analyse der Ursachen.

Nach der Befundsaufnahme wird eine auf Ihre Situation angepasste verhaltenstherapeutische Strategie erarbeitet. Sie erhalten detaillierte schriftliche therapeutische Empfehlungen und Anleitungen, mit denen das unerwünschte Verhalten der Katze(n) verändert werden könnte.

Bei Telefonberatungen benötige ich zudem vorab einen Wohnungsplan mit folgenden Informationen: Anzahl und Standort der Katzentoiletten, Kratzbäume, Rückzugsplätze, Sitz der Katzenklappe sowie Fotos der betroffenen Katzen.

Nach der Besprechung der therapeutischen Maßnahmen erfolgt die Umsetzung vor Ort durch die menschlichen und tierischen Klienten.

Nach circa 2- 3 Wochen erfolgt ein Nachgespräch zur Klärung, ob und wie sich das Verhalten verändert hat und ggf. einer Anpassung der Maßnahmen. Klienten können mich natürlich bei Fragen und Problemen jederzeit konsultieren und müssen nicht den Ablauf der Frist abwarten.

Dauer der Beratung
Zeitlicher Aufwand für Beratungen bei Ihnen zuhause: circa 1,5 – 2 Stunden.Zeitlicher Aufwand bei telefonischer Konsultation: circa 2 – 2,5 Stunden.

 
Wie lange dauert es, bis die Katze das unerwünschte Verhalten ablegt?
Erfolgsaussichten der verhaltenstherapeutischen Bratung bei Katzen

Es wäre äußerst unseriös bei Verhaltensproblemen von Katzen Erfolgsversprechungen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu geben.


Wie gut und schnell die therapeutischen Maßnahmen greifen hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab:

  1. je länger das Problem schon besteht und je schwerwiegender es ist, desto länger dauert in der Regel die Therapie und desto schwieriger ist die Ursachenforschung;
  2. je mehr Verhaltensprobleme vorliegen und je mehr Katzen beteiligt sind, desto komplizierter und dementsprechend langwieriger die Therapie;
  3. Motivation des Halters mitzuarbeiten: Je konsequenter die Empfehlungen umgesetzt werden, desto größer und schneller die Erfolgsaussichten;
  4. Individuelle Veranlagung: einige Katzen verstehen schneller als andere, was wir uns von ihnen wünschen.