Praxis für Ernährungsberatung nach den fünf Elementen
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Was tun wenn Tiere vermisst werden?

Es ist immer eine besonders belastende und angstbesetzte Situation, wenn Tiergefährten vermisst werden. Umso wichtiger ist es, auch wenn es schwer fällt, keine Panik aufkommen zu lassen und so ruhig und so strategisch wie möglich die Suche zu planen und durchzuführen. Dies kann man am besten, wenn man zeitig handelt und die Unruhe, Angst und Verzweifelung noch nicht überhand genommen haben. Um sich selber für die nötigen Schritte zu sammeln, hat sich die Einnahme von homöopathischen Bachblüten-Notfalltropfen bewährt, die es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen gibt.

Unmittelbar nach dem Verschwinden des Tieres

Lassen Sie sich bei der Suche helfen!

  • Stellen Sie fest, wer das Tier, wo und in welchem Zustand zuletzt gesehen hat.
  • Lassen Sie Ihre unmittelbare Umgebung und Nachbarschaft wissen, dass Sie Ihr Tier vermissen und bitten Sie um Mithilfe.
  • Informieren Sie die Tierärzte in der Umgebung, das lokale Tierheim sowie die örtliche Polizei darüber, dass Ihr Tier vermisst wird, so dass sich diese an Sie wenden können, sollte Ihr Tier dort abgegeben werden.
  • Hängen Sie möglichst schnell Vermisstenmeldungen mit einer detailgenauen Beschreibung, einem aktuellen Foto des Tieres sowie Informationen, wann und wo das Tier zum letzten Mal gesehen worden ist, an strategisch günstigen Punkten in Augenhöhe auf. Dazu gehören neben Fußgängerüberwegen auch Schwarze Bretter beim Bäcker, Frisör, Supermarkt, Kirche etc.. Tipp: Die Kopien laminieren oder in einer Klarsichthülle gepackt aufhängen, damit Sie nicht sofort beim nächsten Regen unbrauchbar werden. Hinterlassen Sie neben einer Festnetznummer auch Ihre Handynummer, damit man Sie jederzeit erreichen kann, sollte das Tier gesichtet werden. Bewährt hat sich auch einen Finderlohn auszusetzen.
  • Kontrollieren Sie die Straßen in der Umgebung, wo das Tier zuletzt gesichtet worden war. Rufen Sie bei den zuständigen Behörden an (in der Regel die Straßenmeisterei) und fragen Sie, ob überfahrene Tiere gesichtet bzw. entfernt worden sind. Sollte Ihr Tier überfahren worden sein, überprüfen Sie das Tier auf Schussverletzungen. Das ZDF berichtete in seiner Doku-Reihe 37 Grad im Oktober 2005, dass jedes Jahr Hunderttausende Hauskatzen von Jägern legal erschossen werden, da sie sich zu weit (mehr als 200 Meter) von ihrem Haus entfernt haben. Laut Aussagen eines im Film befragten Jägers ist das Überfahren, um das Tier unkenntlich zu machen, eine gängige Methode, um Ärger mit den Besitzern zu vermeiden. Der deutsche Tierschutzbund schätzt, dass jährlich 400.000 Katzen von Jägern getötet werden, hinzu kommen unzählige Hunde und sogar Pferde. 

(Zur weiteren Information: Kater Benny vermisst. Film von Manfred Karremann. ZDF 37 Grad und http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,2381800,00.html).

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Sollte Ihr Tier angeschossen, in eine Falle geraten oder durch einen Jäger getötet worden sein, wenden Sie sich an die Initiative Jagdgefährdeter Haustiere um juristische Unterstützung und Rat zu erhalten. Email info@ijh.de und im Netz unter www.ijh.de .

  • Suchen Sie Ihr Tier. Lassen Sie sich dabei von ihrer Intuition leiten und folgen Sie ihren Eingebungen. Nehmen Sie etwas vom Lieblingsfutter des Tieres mit wie z.B. die Packung mit dem Trockenfutter, mit dem man ein sehr charakteristisches und dem Tier bekanntes Geräusch erzeugen kann. Während Sie das Tier suchen, ermöglichen Sie ihm derweil den freien Zutritt zum Haus oder zur Wohnung. Vermisste Tiere halten sich oft in der Nähe Ihres Heims auf und manchmal muß sich die Unruhe über ihr Verschwinden erst legen, bevor sie zurückkommen.
  • Platzieren Sie eine Schale mit dem Lieblingsfutter des Tieres in der Nähe des Hauseingangs, oder an der Stelle, wo es sonst, sollte es ein Freigänger sein, wieder ins Haus gelangt. Bei Katzen und Hunden hat sich auch eine Lebendfangfalle bewährt, die viele Tierheime und Tierschutzvereine besitzen, um streuende Katzen und Hunde zu fangen. Die Falle wird an einer Stelle aufgestellt, entweder wo das Tier vermutet wird oder in der Nähe des Hauses (z.B. im Garten). Die Falle wird mit einem Leckerli präpariert und wenn ein Tier in der Falle von dem Leckerli nascht wird ein Mechanismus ausgelöst, dass sich die Tür eigenständig schließt. Unbedingt zu beachten ist, dass die Falle regelmäßig kontrolliert werden muß, auch und gerade in der Nacht. Manche Tiere reagieren ganz ruhig, wenn Sie gefangen werden (z.B. Igel), andere (oft Katzen) versuchen sich selber zu befreien oder laufen verzweifelt gegen die Gitterstäbe.
Eine weitere Unterstützung kann die Kontaktaufnahme mit einer Tierkommunikatorin sein. Die Suche nach verschwundene Tieren ist eine ganz große Herausforderung. Je klarer die Informationen sind, die Sie an die Kommunikatorin geben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Erfolge zu erzielen. Es gibt unterschiedliche Ansätze bei Kommunikatoren. Einige unternehmen nur einen Versuch, das Tier zu finden; ich habe hingegen die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Manchmal braucht es einfach länger, bis das Tier wieder nach Hause findet. Denn selbst, wenn es gelingt, einen Kontakt mit dem Tier herzustellen, heißt das noch nicht, dass man auch wirklich weiß, wo sich das Tier befindet, denn Tiere nehmen ihre Umgebung nun mal ganz anders wahr; sie achten nicht auf die Wegmarken wie z.B. Straßenschildern oder Zebrastreifen, sondern orientieren sich gemäß ihrer jeweiligen Art nach Geruch, Markierungen von Artgenossen etc.. Zeitangaben sind auch wenig übertragbar, da Mensch und Tier unterschiedliche Wahrnehmungen von Zeit zu haben scheinen.

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Wenn ein Tier länger weg bleibt

  1. Verlieren Sie nicht den Mut und geben Sie nicht zu schnell auf!
  2. Bei Katzen kann es durchaus vorkommen, dass sie einige Wochen bis Monate verschwunden sind und dann unversehrt wieder auftauchen.

  3. Lassen Sie sich nicht,vor allem von Ihrer Umgebung, in ihren Anstrengungen verunsichern. Es wird immer Menschen geben, die für eine solche Situation und Ihre Bemühungen kein Verständnis aufbringen. Lassen Sie sich auch nicht entmutigen von Aussagen, „die/der ist doch eh schon tot, sicher überfahren etc.’’
  4. Kontaktieren Sie ihre lokale Zeitung und bitten darum, eine Vermisstenanzeige mit Bild zu platzieren.
  5. Weiten Sie ihre Suche auf andere Ortschaften auf; manchmal werden Tiere auch weit weg von ihrem ursprünglichen Zuhause „gefunden“ oder aber auch mitgenommen.

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Eigene Erfahrungen mit vermissten Tieren

Da ich die Situation schon mehr als einmal erlebt habe, möchte ich Ihnen mit den folgenden Schilderungen meiner Erfahrungen mit eigenen oder von mir betreuten vermissten Tieren Mut machen, die Hoffnung und Suche nicht zu schnell aufzugeben.

Das Kaltblutpferd Rose in Irland

Die erste tiefgehende Erfahrung hatte ich mit einem vermissten Pferd in der irischen Provinz Mayo, wo ich nach dem Abitur für ein Jahr auf einem Connemara-Ponyhof als Reitbegleitung gearbeitet hatte. Ich war u.a. dafür verantwortlich, die Pferde morgens von den Weiden zu holen und sie abends dorthin zurückzubringen. Eines Nachts erhielten wir auf der Farm einen Anruf, dass ein Bauer während eines Kontrollgangs festgestellt hatte, dass der Weidezaun beschädigt und Rose, ein großes Kaltblutpferd, nicht mehr auf der Weide war. Leider war gerade an diesem Wochenende die Besitzerin des Hofes, meine Chefin, in Dublin und ich war alleine mit ihren alten Eltern zurückgeblieben. Ich schwang mich auf ein Fahrrad und fuhr los, um das Pferd zu suchen, ohne dabei große Hoffnung zu haben, es auch lokalisieren zu können. Je näher ich der Weide kam, desto stärker wurde bei mir das Gefühl, dass es ihr nicht gut ginge und dass sie sich im Flußgraben hinter der Weide befand. Ich radelte zu der Stelle, wo es mich gefühlsmäßig hinzog und kletterte in den Graben. Ich watete durch das Wasser und rief ihren Namen. Bald darauf hörte ich ein leises Wiehern; sie war ein gutes Stück den Graben entlang gelaufen, konnte aber aufgrund der dichten Büsche und der steil abfallenden Grabenwände nicht alleine hinausgelangen. Ich ging zu ihr hin, legte ihr ein Halfter an und konnte sie zu einer Stelle zurückführen, wo wir sie mit Hilfe anderer Farmer aus dem Graben hinaushieven konnten. Vor diesem Erlebnis mit Rose hatte ich immer eine gehörige Portion Angst vor ihrem Temperament gehabt, danach waren wir für den Rest meines Aufenthaltes unzertrennlich.

Die Katze Gina

Gina war eine wunderbare getigerte Katze, die 1993 zu mir kam. Sie war als Handaufzucht in einer ehemaligen Waldschule im hessischen Taunus aufgewachsen und für ihre Kletterausflüge berühmt und berüchtigt. Wir wohnten damals in einem Dachgeschoß in Berlin, mit einer großen Terrasse, von der aus Gina Zugang zu den Dächern Berlins hatte. Eines Abends kam sie nicht zurück und ich ging sofort auf die Suche. Als sie am nächsten Morgen immer noch nicht wieder da war, fertigte ich Vermisstenanzeigen und fing an, sie in der näheren Umgebung aufzuhängen. Zehn Tage später gab es immer noch keine Nachricht über Ihr Verbleiben. Ich war traurig, spürte aber trotzdem, dass es ihr gut ging. Ich stellte neue Suchanzeigen her und fing an, diese in einem größeren Radius aufzuhängen. Ein diffuses Gefühl führte mich schließlich in den dritten Hinterhof eines Berliner Gewerbehofes, der etwa 300 Meter Luftlinie von unserer Terrasse entfernt war. Besonders der Eingang des letzten Gebäudes zog mich an. Unten an einem Aufzug befestigte ich eine von den Suchanzeigen. Noch am gleichen Abend erhielt ich einen Anruf aus einem Architektenbüro im fünften Stock des Hauses. Während einer der sommerlichen Grillabends des Büros war vor wenigen Tagen eine getigerte Katze gesichtet worden, die sich angstfrei dazugesellte und gebratene Würstchen dankend entgegennahm, die Rohen aber verschmähte. Nach dem Grillgelage verschwand sie gesättigt in das darüberliegende Dachgewölbe. Ich wusste sofort, dass konnte nur Gina sein und arrangierte eine neue Grillparty für alle Mitarbeiter. Die Rechnung ging auf und Gina erschien ziemlich schnell, nachdem die Luft mit gebratenem Würstchenduft durchtränkt war. Bratwürstchen und Thunfisch überzeugten sie dann schließlich auch mit nach Hause zurückzukommen.

Der Kater Marvin

2003 war unser Kater Marvin während eines Aufenthalts im Wochenendhaus bei einem Spaziergang aus seinem Geschirr entwischt und 6 Wochen lang verschwunden gewesen. In dieser Zeit haben wir alle Höhen und Tiefen durchlebt. Nachdem er verschwunden war, hatten wir viele Menschen im Dorf mobilisiert, uns bei der Suche zu helfen. Jedes Mal, wenn das Telefon klingelte und wieder ein freundlicher Spaziergänger uns von einer schwarzen Katze erzählte, die genau auf die Beschreibung unseres Katers passte, raste das Herz und die gesamte Familie flog aus zwecks Begutachtung des Zielsubjekts. Leider war es in fast allen Fällen eine Enttäuschung und erst dank der Hilfe befreundeter Tierkommunikatoren und dem Einsatz einer Lebendfalle im Garten war es möglich, ihn einzusammeln und nach so langer Zeit wieder zuhause zu haben.

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      © 2006 Birga Dexel